Butter weich machen, ohne sie zu schmelzen

Für schaumig gerührte Teige sollte Butter weich sein, aber nicht flüssig werden.

Das Wichtigste in Kürze

Für schaumig gerührte Teige ist Butter ideal, wenn sie nachgibt, aber nicht flüssig oder ölig wird. Zwischen weich und flüssig ist der Spielraum klein, deshalb lohnt sich ein Blick während des Weichmachens.

Im Butterfach der Kühlschranktür liegt die Temperatur bei etwa 10 °C. Dort hält sich Butter 2 bis 4 Wochen, für Teige muss sie aber vorher weich werden.

Schneller weich werden

Kleine Stücke werden schneller weich als ein ganzer Block. Schneide die Butter deshalb vor dem Warten in Würfel.

Zu weich? Eiswürfel statt Kühlschrank

Ist die Butter zu weich oder fast flüssig, rühr ein paar Eiswürfel ein. Danach nimmst du die Eiswürfel heraus, sobald die Butter wieder weich, aber nicht flüssig ist.

Im Kühlschrank kühlt die Butter zu langsam ab, um die feinen Fettkristalle wieder aufzubauen.

Geschmolzen ist zu spät

Ist die Butter ganz flüssig, lässt sie sich nicht mehr richtig retten. Dann nimmst du besser frische Butter.

Tipp: Drück beim Weichwerden immer wieder mit dem Finger auf die Butter. Sie soll nachgeben, darf aber nicht glänzend oder ölig sein. Dann hat sie die richtige Konsistenz für schaumig gerührte Teige.

Häufige Fragen

Darf Butter für Kekse geschmolzen sein?

Nein. Für schaumig gerührte Teige sollte sie weich, aber nicht flüssig sein. Geschmolzene Butter verliert die Fettkristalle, die beim Schaumigschlagen Luft halten.

Hilft der Kühlschrank, wenn die Butter zu weich ist?

Nein. Im Kühlschrank kühlt die Butter zu langsam ab, um die Fettkristalle wieder aufzubauen. Wirksamer sind Eiswürfel, die du kurz einrührst.

Wie bekommst du Butter schnell weich?

Kleine Stücke werden schneller weich als ein ganzer Block. Ist sie zu weich, hilft ein kurzes Rühren mit wenigen Eiswürfeln.

Passende Rezepte

Alle Beiträge im Küchenwissen