Fingerfood für Babys: sicher starten

Babys lieben es, selbst zu essen. Mit den richtigen Stücken ist das auch sicher.

Das Wichtigste in Kürze

Gute Stücke für den Start

Lebensmittelso zubereiten
Karotte, Süßkartoffel, Pastinakeals fingerlange Sticks weich dämpfen oder backen
Brokkoligroße Röschen mit Stiel als Griff, weich gedämpft
Bananehalbiert, ein Stück Schale als Griffschutz dran lassen
Avocadoreif, in dicken Spalten
Omelettgut durchgegart, in Streifen
Toast oder Pancakesin Streifen, ohne Zucker und Salz

Würgen ist nicht Verschlucken

Babys würgen am Anfang oft, das ist ein Schutzreflex und normal. Sie husten dabei, werden rot und befördern das Stück meist selbst wieder nach vorne. Gefährlich ist das stille Verschlucken: Das Kind bekommt keine Luft, kann nicht husten und läuft blau an.

Achtung: Erstickungsgefahr: ganze Nüsse, ganze Weintrauben und Cherrytomaten (immer längs vierteln), Würstel in Scheiben, harte rohe Apfel- und Karottenstücke, Popcorn und Bonbons. Kein Honig vor dem ersten Geburtstag. Ein Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge gibt Eltern viel Sicherheit.

Regeln für den Tisch

Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu Frühgeborenen oder Schluckproblemen hilft die Kinderärztin oder der Kinderarzt.

Häufige Fragen

Ab wann ist Fingerfood möglich?

Sobald das Baby mit Unterstützung sicher aufrecht sitzt und Interesse zeigt, meist um den 6. Monat.

Wird es so satt?

Am Anfang geht es ums Entdecken. Milch bleibt in den ersten Monaten die Hauptnahrung.

Kann ich Brei und Fingerfood mischen?

Ja, viele Familien machen beides. Wichtig ist nur, dass die Stücke weich genug sind.

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