Germteig, der immer gelingt

Lauwarm statt heiß, gut kneten und Geduld beim Gehen: Mehr braucht ein guter Germteig nicht.

Das Wichtigste in Kürze

Frische Germ oder Trockengerm?

Für 500 g MehlMengeBesonderheit
Frische Germ1 Würfel (42 g)in lauwarmer Milch auflösen
Trockengerm1 Packung (7 g)direkt unters Mehl mischen

Beide funktionieren gleich gut. Frische Germ hält im Kühlschrank etwa zwei Wochen, Trockengerm monatelang im Vorratsschrank.

Die wichtigsten Regeln

Ist der Teig fertig gegangen?

Mach die Fingerprobe: Drück einen bemehlten Finger etwa einen Zentimeter tief hinein. Füllt sich die Delle langsam wieder, ist der Teig bereit. Springt sie sofort zurück, braucht er noch etwas Zeit.

Häufige Fehler

ProblemMögliche Ursache
Teig geht nicht aufMilch zu heiß oder Germ zu alt
Teig reißt beim Formenzu kurz geknetet
Gebäck ist trockenzu viel Mehl eingearbeitet oder zu lange gebacken
Teig klebt starkkurz rasten lassen, dann nur wenig Mehl nachgeben

Tipp: Über Nacht im Kühlschrank gehen lassen klappt auch. Mit weniger Germ, etwa der Hälfte, entwickelt der Teig dabei sogar mehr Aroma.

Häufige Fragen

Kann ich Germteig einfrieren?

Ja, am besten nach dem ersten Gehen und schon geformt. Im Kühlschrank auftauen und noch einmal gehen lassen.

Warum gehört Zucker in den Germteig?

Er gibt Geschmack und Bräune. Die Germ braucht ihn nicht unbedingt, sie ernährt sich auch vom Mehl.

Wie warm soll es beim Gehen sein?

Ideal sind etwa 25 bis 30 °C. Kühler geht auch, dauert aber länger.

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