Gurken wässern: ja oder nein beim Gurkensalat

Salz zieht der Gurke Wasser, und das entscheidet, ob ein cremiger Salat cremig bleibt oder verwässert.

Das Wichtigste in Kürze

Was das Salz mit der Gurke macht

Gurken bestehen zu bis zu 97 Prozent aus Wasser. Salz entzieht der Gurke Flüssigkeit. Die Flüssigkeit tritt aus und sammelt sich in der Schüssel. Ein Teil des Salzes löst sich darin und geht beim Abgießen mit weg.

Ja oder nein

Ja, mit Maß bei cremigem Gurkensalat mit Sauerrahm oder Joghurt. Das Dressing bleibt dicker, wenn die Gurke vorher einen Teil ihres Wassers verliert.

Starkes Wässern nur bei bitteren Gurken. Starkes Einsalzen und Entwässern empfiehlt sich nur bei besonders bitteren Exemplaren, weil dabei viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen.

Eher optional bei einem Salat mit Essig und Öl, der gleich auf den Tisch kommt.

So wässerst du richtig

  1. Gurke längs halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Das weiche Innere mit den Kernen ist besonders wasserreich. Das Stielende großzügig abschneiden, dort sitzen vorrangig die Bitterstoffe.
  2. In sehr dünne Scheiben schneiden, damit sie gleichmäßig Flüssigkeit abgeben.
  3. Mit einem Teelöffel Salz pro Salatgurke mischen und eine Weile stehen lassen.
  4. In ein Sieb geben und das Wasser herausdrücken, ohne die Scheiben zu zerdrücken.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, weil ein Teil des Salzes mit dem Gurkenwasser abfließt.

Nach dem Wässern

Tipp: Gurkensalat erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing mischen. So bleibt er knackig und wird nicht wässrig, während er im Kühlschrank steht.

Häufige Fragen

Wie lange darf die Gurke ziehen?

Die Zeit richtet sich nach dem Rezept. Wichtig ist vor allem, danach gründlich abzutropfen.

Wird der Salat durch das Salz zu salzig?

Eher nicht, weil ein Teil des Salzes mit dem Gurkenwasser abfließt. Deshalb nach dem Abgießen erneut abschmecken.

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