Menü für sechs Gäste planen
Mit drei Gängen, passenden Mengen und einem festen Zeitplan bleibt der Gästeabend entspannt, und du kochst nicht zu viel.
Das Wichtigste in Kürze
- Drei Gänge reichen für sechs Gäste: eine Vorspeise, ein Hauptgang mit Beilage und ein Dessert, das am Vortag fertig wird.
- Als Beilage rechnest du mit etwa 200 g Erdäpfeln roh pro Person, beim Fleisch hilft der Ratgeber „Wie viel pro Person?“ weiter.
- Den Schmorbraten kochst du am Vortag, kühlst ihn zügig ab und erhitzt ihn am Gästetag vollständig durch.
- Der Kühlschrank sollte höchstens 7 °C haben, und Reste kühlst du zügig ab.
Die Gänge
| Gang | Rezept | Vorbereitung |
|---|---|---|
| Vorspeise | Zucchini-Carpaccio mit Zitrone, vegan | Am Gästetag, rund 20 Minuten |
| Hauptgang | Rinderschmorbraten in Rotwein mit Kartoffelpüree | Am Vortag schmoren, am Gästetag erhitzen |
| Dessert | Panna Cotta mit Beerensauce | Am Vortag, mindestens 4 Stunden kühlen |
Mengen pro Gang
- Beilage: Rechne mit 200 g Erdäpfeln roh pro Person, also 1,2 kg für sechs Gäste. Das Püree-Rezept mit 1 kg für vier Portionen ergibt auf sechs Portionen umgerechnet 1,5 kg, also etwas reichlicher.
- Fleisch: Die Richtwerte für Fleisch als Hauptgericht stehen im Ratgeber „Wie viel pro Person?“.
- Rezepte umstellen: Alle Rezepte sind für vier Portionen angelegt. Stell sie in der App auf sechs Portionen um, dann passen Mengen und Einkaufszettel.
Zeitplan
- Am Vortag: Panna Cotta in Gläser füllen und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Die Beerensauce kochst du ebenfalls am Vortag und stellst sie kalt.
- Am Vortag: Rindfleisch würzen und rundum anbraten, Gemüse dazugeben, mit Rotwein und Brühe ablöschen. Zugedeckt bei kleiner Hitze etwa zwei Stunden schmoren und nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
- Am Vortag: Fleisch herausnehmen, die Sauce durch ein Sieb streichen und mit Mehl und Butter binden. Fleisch und Sauce abkühlen lassen und in flachen Behältern in den Kühlschrank stellen.
- Gästetag, 16.30 Uhr: Zucchini hobeln, 10 Minuten marinieren und die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie duften.
- 18.00 Uhr: Die Gäste kommen, die Vorspeise wird serviert.
- 18.15 Uhr: Erdäpfel schälen, in Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen, abseihen und stampfen. Mit warmer Milch und Butter verrühren.
- 18.30 Uhr: Fleisch mit der Sauce in den Topf geben und langsam erhitzen, bis der Kern mindestens 70 °C erreicht. Ein Fleischthermometer zeigt es sicher an.
- 18.45 Uhr: Fleisch in dünne Scheiben schneiden und mit Sauce und Püree anrichten.
- 20.15 Uhr: Panna Cotta aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Beerensauce servieren.
Achtung: Die Kühlung entscheidet über die Sicherheit. Der Kühlschrank sollte höchstens 7 °C haben, besser unter 5 °C (BfR). Reste vom Schmorbraten und von der Sauce kühlst du zügig ab, am besten in flachen Schalen. Vor dem Essen erhitzt du sie gründlich durch, bis der Kern mindestens 70 °C für mindestens zwei Minuten erreicht (Verbraucherzentrale). Wie lange Reste halten, hängt von Zutaten und Kühlung ab. Iss sie deshalb möglichst bald.
Tipp: Das Fleisch lässt sich am Vortag vorbereiten, damit der Gästetag entspannt bleibt. Am Gästetag erhitzt du es vollständig durch.
Häufige Fragen
Wie viele Gänge sind für sechs Gäste genug?
Drei Gänge reichen: eine kleine Vorspeise, ein Hauptgang mit Beilage und ein Dessert. Brot rechnest du mit einer bis zwei Scheiben pro Person, die Richtwerte stehen im Ratgeber „Wie viel pro Person?“.
Welches Dessert passt, wenn Kinder oder ältere Gäste mitessen?
Panna Cotta enthält kein Ei. Cremes und Desserts mit rohem Ei lässt du dann besser weg. Das BfR nennt nicht durcherhitzte Eier als Risiko, zum Beispiel in Cremes, Eischäumen und Mayonnaise. Besonders gefährdet sind Kinder in den ersten Lebensjahren sowie Menschen mit geschwächter Immunabwehr, etwa durch hohes Alter oder Vorerkrankungen.