Sauerteig füttern
Mehl und Wasser halten den Ansatz aktiv. Wie oft und in welchem Verhältnis man füttert, richtet sich nach Verwendung und Konsistenz.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Gärung braucht Wärme, Wasser, Nahrung in Form von Zucker, Sauerstoff und Zeit (BZfE).
- Sauerteig besteht aus Mehl, Wasser, Essigsäure- und Milchsäurebakterien sowie wilden Hefen, die aus der Umgebung in den Ansatz gelangen (Verbraucherzentrale Bayern).
- Ein Ansatz im Kühlschrank sollte nicht wärmer als sieben Grad Celsius lagern (Verbraucherzentrale).
- Ist der Ansatz zu flüssig, hilft beim nächsten Füttern mehr Mehl.
Fütterung im Alltag
Beim Füttern wird ein Teil des Ansatzes abgenommen, der Rest bleibt als Grundlage. Dazu kommen frisches Mehl und Wasser, deren Mengen nach Gewicht abgestimmt werden. Das Wasser sollte lauwarm sein, nicht heiß.
Wärme, Zeit und Lagerung
Sauerteig braucht laut BZfE meist eine längere Ruhezeit als Hefeteig, weil die Fermentation komplexer ist. Zum Füttern steht der Ansatz bei Zimmertemperatur. Ein Ansatz, der seltener gebraucht wird, lagert im Kühlschrank. Dort sollte die Temperatur höchstens sieben Grad Celsius betragen (Verbraucherzentrale).
- Blasen an der Oberfläche zeigen, dass der Ansatz arbeitet.
- Ein aktiver Ansatz riecht angenehm säuerlich.
Tipp: Ist der Ansatz zu flüssig, hilft beim nächsten Füttern mehr Mehl. Die Konsistenz bestimmt, wie viel Mehl und Wasser man zugibt.
Häufige Fragen
Wie oft muss ich Sauerteig füttern?
Der Rhythmus richtet sich danach, wie oft du backst und wo der Ansatz steht. Ein Ansatz, der nur selten gebraucht wird, lagert im Kühlschrank und wird vor dem Backen frisch gefüttert.
Woraus besteht ein Sauerteig-Ansatz?
Er besteht aus Mehl, Wasser, Essigsäure- und Milchsäurebakterien sowie wilden Hefen. Die Hefen werden nicht zugesetzt, sondern gelangen aus der Umgebung in den Sauerteig (Verbraucherzentrale Bayern).
Welche Temperatur ist ideal?
Die Mikroorganismen brauchen Wärme, damit der Ansatz arbeitet (BZfE). Ist es sehr kalt, arbeitet er langsamer.