Strudelteig selber machen

Ein elastischer Teig mit ausreichend Ruhezeit lässt sich dünn ausziehen, ohne zu reißen.

Das Wichtigste in Kürze

Teig kneten

  1. Mehl mit lauwarmem Wasser zunächst mit den Knethaken eines Rührgeräts verkneten. Etwas Mehl zum Bestäuben beiseitelegen.
  2. Den Teig von Hand kräftig durchkneten, bis er glatt und elastisch ist.
  3. Zu einer Kugel formen, mit etwas Öl einpinseln und zugedeckt ruhen lassen.

Ruhezeit und Ausziehen

Der Teig ruht zugedeckt, bis er sich gut ausziehen lässt. Zum Ausziehen wird er auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und auf ein bemehltes Geschirrtuch gelegt. Mit bemehlten Handrücken unter den Teig greifen, die Finger spreizen und die Hände ruhig unter dem Teig bewegen, bis er sehr dünn ist.

Die häufigsten Fehler

ProblemWas hilft
Teig reißt beim ZiehenElastizitätsprobe machen: Am Teig ziehen, er muss sich dehnen, ohne sofort zu reißen. Ist er noch zu fest, hilft eine längere Ruhezeit.
Ränder bleiben dickDie dicken Ränder abschneiden, bis ein sauberes Rechteck entsteht.
Füllung läuft beim Zuklappen ausBeim Füllen an den Rändern einen breiten freien Streifen lassen, damit sich der Strudel sauber zuklappen lässt.

Tipp: Die Hände ruhig und gleichmäßig unter dem Teig bewegen, nicht an einer Stelle ziehen. So dehnt sich der Teig überall gleichmäßig.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, dass der Teig fertig ist?

Er ist elastisch genug, wenn er sich beim Ziehen dehnt, ohne sofort zu reißen. Reißt er sofort, hilft meist eine längere Ruhezeit.

Wie lange darf der Teig ruhen?

Die Ruhezeit richtet sich nach dem Teig und der Raumtemperatur. Ist er nach dem Kneten noch zu fest, lässt man ihn so lange ruhen, bis er sich gut ziehen lässt.

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