Blattsalate im Vergleich: Sorten und ihr Einsatz

Welcher Blattsalat wozu passt, entscheiden vor allem Biss, Bitterkeit und Verwendung.

Das Wichtigste in Kürze

Eisberg, Romana und Lollo

Eisberg hat runde, fest geschlossene Köpfe mit knackigen, gelbgrünen Blättern. Er schmeckt mild und eignet sich gut für Alltagssalate.

Romana bildet einen länglich-ovalen Kopf mit derben, stark gerippten Blättern. Die Außenblätter sind oft zäh. Er schmeckt kräftiger und leicht herb.

Lollo Rosso hat einen kleinen Kopf mit stark gekrausten, rötlichen Blättern. Lollo Bionda ist die hellgrüne Variante.

Feldsalat und Rucola

Feldsalat hat kleine, dunkelgrüne Blätter, verwendet wird die ganze Rosette. Im Aroma dominiert eine nussige Note.

Rucola gehört zu den Kreuzblütlern wie Senf, Kohl und Radieschen. Seine länglichen Blätter schmecken pfeffrig-scharf und erinnern an Nüsse und Rettich.

Nährstoffe im Vergleich

Die Gehalte unterscheiden sich je nach Art und Sorte deutlich. Feldsalat enthält mit 35 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm besonders viel davon. Außerdem ist er eine recht gute Eisenquelle und liefert mehr Kalium und Folsäure als andere Salate.

Betacarotin steckt vor allem in den bunten Blättern. Nährstoffreichere Sorten wie Feldsalat werten in der Mischung nährstoffärmere Sorten wie Eis- oder Kopfsalat auf.

Welcher Salat wozu passt

Tipp: Bei Romana die großen Rippen und die äußeren Blätter entfernen. Dort speichert der Salat bei wenig Sonne besonders viel Nitrat, außerdem sind die Blätter oft zäh.

Häufige Fragen

Welcher Blattsalat ist am nährstoffreichsten?

Das lässt sich nicht pauschal sagen, denn die Gehalte hängen stark von Art, Sorte und Frische ab. Feldsalat liefert besonders viel Vitamin C und mehr Kalium und Folsäure als andere Salate.

Soll ich Feldsalat warm zubereiten?

Salat wird überwiegend roh gegessen, dabei bleiben hitzeempfindliche Vitamine besser erhalten. Wer Feldsalat mit warmem Speck anmacht, gibt die Blätter erst kurz vor dem Servieren dazu.

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