Wenn Kinder heikle Esser sind

Heikel sein ist bei Kindern völlig normal. Mit Geduld und ohne Druck wird es meist von allein besser.

Das Wichtigste in Kürze

Warum Kinder heikel sind

Die Skepsis gegenüber Neuem ist ein alter Schutzmechanismus. Kleine Kinder vertrauen vor allem dem, was sie kennen. Bitteres Gemüse wird dabei besonders oft abgelehnt. Die gute Nachricht: Mit jedem entspannten Kontakt wird das Unbekannte vertrauter.

Was wirklich hilft

Was eher schadet

Achtung: Wenn dein Kind an Gewicht verliert, nur sehr wenige Lebensmittel akzeptiert oder beim Essen würgt oder Schmerzen hat, sprich mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt.

Tipp: Lass dein Kind aus zwei Gemüsesorten wählen. Die Frage „Gurke oder Paprika?“ funktioniert besser als „Willst du Gemüse?“.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Phase?

Bei den meisten Kindern wird es im Schulalter deutlich besser.

Soll ich Gemüse verstecken?

Ab und zu ist das in Ordnung, etwa im Saucen-Püree. Wichtig ist aber auch, Gemüse sichtbar anzubieten, damit es vertraut wird.

Was, wenn mein Kind gar nichts isst?

Ein Kind holt Ausgelassenes meist bei der nächsten Mahlzeit nach. Wenn es länger so geht, ärztlich abklären lassen.

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