Kartoffelsorten: welche wofür?

Die richtige Sorte entscheidet, ob dein Erdäpfelsalat (Kartoffeln) schnittfest und dein Püree flaumig wird.

Das Wichtigste in Kürze

Welche Sorte wofür?

KocheigenschaftIdeal für
festkochend (speckig)Erdäpfelsalat, Bratkartoffeln, Gratin, Gröstl
vorwiegend festkochendSalzkartoffeln, Ofenkartoffeln, Eintöpfe
mehligPüree, Knödel, Suppen, Kroketten, Puffer

Festkochende Kartoffeln haben weniger Stärke und behalten beim Kochen ihre Form. Mehlige enthalten mehr Stärke, zerfallen leichter und werden dadurch locker und cremig.

Richtig lagern

Achtung: Grüne Stellen und Keime großzügig wegschneiden. Sie enthalten Solanin, das Bauchweh machen kann. Ist eine Kartoffel großflächig grün, lieber wegwerfen.

Tipp: Für Pommes aus dem Ofen oder der Heißluftfritteuse eignen sich vorwiegend festkochende Sorten am besten.

Häufige Fragen

Was heißt speckig?

So nennt man in Österreich festkochende Kartoffeln. Sie sind fest und leicht glasig.

Kann ich Kartoffeln roh einfrieren?

Lieber nicht. Sie werden weich und süßlich. Gekochte Kartoffeln in Eintöpfen oder als Püree lassen sich einfrieren.

Warum werden Kartoffeln grün?

Durch Licht. Dabei bildet sich auch Solanin, deshalb dunkel lagern und grüne Stellen wegschneiden.

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