Kartoffelsorten: welche wofür?
Die richtige Sorte entscheidet, ob dein Erdäpfelsalat (Kartoffeln) schnittfest und dein Püree flaumig wird.
Das Wichtigste in Kürze
- Festkochend, in Österreich auch speckig genannt: für Salat, Bratkartoffeln und Gratin.
- Vorwiegend festkochend: Allrounder für Salzkartoffeln und Ofenkartoffeln.
- Mehlig: für Püree, Knödel, Suppen und Kroketten.
- Kühl, dunkel und trocken lagern, aber nicht im Kühlschrank.
Welche Sorte wofür?
| Kocheigenschaft | Ideal für |
|---|---|
| festkochend (speckig) | Erdäpfelsalat, Bratkartoffeln, Gratin, Gröstl |
| vorwiegend festkochend | Salzkartoffeln, Ofenkartoffeln, Eintöpfe |
| mehlig | Püree, Knödel, Suppen, Kroketten, Puffer |
Festkochende Kartoffeln haben weniger Stärke und behalten beim Kochen ihre Form. Mehlige enthalten mehr Stärke, zerfallen leichter und werden dadurch locker und cremig.
Richtig lagern
- Kühl: ideal sind etwa 4 bis 8 °C, zum Beispiel im Keller.
- Dunkel: Licht macht Kartoffeln grün.
- Nicht im Kühlschrank: Dort wandelt sich Stärke in Zucker um, sie schmecken süßlich.
- Nicht neben Äpfeln: Äpfel lassen Kartoffeln schneller keimen.
Achtung: Grüne Stellen und Keime großzügig wegschneiden. Sie enthalten Solanin, das Bauchweh machen kann. Ist eine Kartoffel großflächig grün, lieber wegwerfen.
Tipp: Für Pommes aus dem Ofen oder der Heißluftfritteuse eignen sich vorwiegend festkochende Sorten am besten.
Häufige Fragen
Was heißt speckig?
So nennt man in Österreich festkochende Kartoffeln. Sie sind fest und leicht glasig.
Kann ich Kartoffeln roh einfrieren?
Lieber nicht. Sie werden weich und süßlich. Gekochte Kartoffeln in Eintöpfen oder als Püree lassen sich einfrieren.
Warum werden Kartoffeln grün?
Durch Licht. Dabei bildet sich auch Solanin, deshalb dunkel lagern und grüne Stellen wegschneiden.