Topfen richtig abtropfen: Zeit, Tuch und Fettstufen
Feuchter Topfen macht Teig und Fülle weich, deshalb lohnt sich das Abtropfen vor dem Verarbeiten.
Das Wichtigste in Kürze
- Für Topfenstrudel lässt du den Topfen im Sieb mit einem sauberen Geschirrtuch abtropfen, bis keine Flüssigkeit mehr nachläuft. Dabei bleibt er im Kühlschrank.
- Vor dem Verarbeiten wird er noch einmal ausgepresst.
- Das Rezept verwendet Speisequark.
- Feuchter Topfen macht die Fülle weich und schwer zu verarbeiten. Kontrolliere die Masse deshalb, bevor du sie füllst.
Das Abtropfen im Tuch
Ein Sieb wird mit einem sauberen Geschirrtuch ausgelegt. Darin tropft der Topfen ab, bis keine Flüssigkeit mehr nachläuft. Er bleibt dabei im mittleren Fach des Kühlschranks bei 5 bis 7 °C, denn in der Tür ist es am wärmsten. Im Rezept heißt er Speisequark.
Auspressen vor dem Verarbeiten
Nach dem Abtropfen wird der Topfen noch einmal ausgepresst. Danach wird er mit Butter, Vanillemark, Zucker, Eiern und Rosinen verrührt.
Wann der Topfen trocken genug ist
Feuchter Topfen macht die Masse weich, und sie lässt sich schwer verarbeiten. Prüfe deshalb vor dem Füllen, ob die Masse fest genug ist, und drücke sie bei Bedarf noch einmal aus.
Fettgehalt
Im Rezept wird Speisequark verwendet. Bei Magertopfen oder Bröseltopfen mit anderem Fettgehalt hilft ebenfalls die Kontrolle der Masse vor dem Füllen.
Tipp: Den Topfen rechtzeitig vor dem Backen im Kühlschrank abtropfen lassen. So bleibt genug Zeit, ihn vor dem Verarbeiten noch einmal auszupressen.
Häufige Fragen
Wie lange soll Topfen für Strudel abtropfen?
So lange, bis keine Flüssigkeit mehr nachläuft. Dabei bleibt er im Kühlschrank.
Muss der Topfen nach dem Abtropfen noch ausgepresst werden?
Ja, nach dem Abtropfen wird er noch einmal ausgepresst, bevor er in die Fülle kommt.
Welche Sorte braucht das Rezept?
Speisequark. Bei Magertopfen oder Bröseltopfen gilt: Die Masse vor dem Füllen prüfen und bei Bedarf noch einmal ausdrücken.